Mittwoch, 23. Februar 2022

Loro Parque

Ich sehe Tierparks und Seaworld-Parks sehr kritisch. Wie geht es den Tieren? Tierquälerei? Hinter dem Loro Parque steht eine Stiftung mit dem Schwerpunkt Papageien und Wassersäuger samt Lebensraum zu schützen und zu unterstützen. Klingt gut. Der Loro Parque ist eine Einnahmequelle aber auch eine gute Werbung. Ich hoffe die Stiftung ist Sein und nicht Schein.

Dieses Jahr erschien mir der Besuch wie eine Mischung aus deutsch, straff und pünktlich in einer amerikanischen Kulisse aus Kunststoff und Pappmaschee. Die Shows waren kurz mit viel Tamtam.

 
Sonnenuntergang mit Barraquito und meine Gedanken drehten sich um die Erlebnisse des Tages und die tanzenden Delfine.

Dienstag, 22. Februar 2022

Nachtrag

Das Abendessen in Los Abrigos hat mich sehr überrascht. Das gleichnamige Lokal hat für eine 2,6 kg Brasse, 3 Gläser Weißwein, 1l Wasser, 1 Bier, gemischter Salat, Paradeisersalat, Kartoffeln, Tintenfischringe, Pimientos de Padrón, Brot 109,-- Euro auf die Rechnung gesetzt. Das war für 4 Personen ein sehr guter Preis. Alle Zutaten sehr frisch und ausgezeichnet zubereitet.

Pyramiden von Guimar, Candelaria, Abades, El Médano, Los Abrigos

Die Autovermietung brachte das Fahrzeug und die Besichtigungstour konnte beginnen.

Der Park der Pyramiden von Guimar ist ein 64.000 m² großes Areal und zeigt neben Pyramiden einen Botanischen Garten mit heimischen Pflanzen, einen Garten mit ausschließlich giftigen Pflanzen, ein Museum Casa Chacoa und noch einiges mehr. Über die Pyramiden gibt es nur Vermutungen und vieles ist noch nicht erforscht.

Der Garten der Giftpflanzen war für mich etwas Besonderes. Die Warnschilder mit „nicht berühren“, „nicht einatmen“, „nicht essen“ ließ mich meine FFP2-Maske aufsetzen.

Die große Kirche in Candelaria war bei meinem heurigen Besuch erstmals offen und zeigte sich in einer modernen aber doch auch klassischen Seite.

Die Guanchen-Statuen stehen noch immer stolz mit dem Rücken zum Meer und sehen auf den Kirchenplatz. Ein magischer Ort.

Abades wurde errichtet als Lepra-Krankenstation. 11 Millionen Peseten wurden investiert, bevor das Projekt beendet war, wurde die Krankheit besiegt und das Areal ähnelt einer Geisterstadt.

Den Aperitif in El Madano am Strand zum Sonnenuntergang und in Las Abrigos eine schmackhaften Fisch.

Ein Schöner Tag zu Ende geht.

Sonntag, 20. Februar 2022

Faultag

Mittags ein Spaziergang zur Pizzeria Piccolo in Los Christianos. Robert hat gestern die Kappe und seine Brillen vergessen.

Die Wolken, wie mit Schmutz beworfen, hingen bedrohlich über mir. In der Wohnung angekommen setzte Regen ein. Ein einziger Donner ließ mich zusammenzucken. Der Regen ging in Schütten über. Das Wasser drang auch in die Wohnung ein. In den Schlafzimmern standen Lacken. Es wurden mir die Wasserschäden an den Türstöcken und die Wasserflecken auf den Fliesen verständlich.

Schlafen, lesen, einkaufen, kochen, essen und als Dessert ein Barraquito mit Sonnenuntergang am Strand.


 

Strandpromenade und das bewegte Meer

Die Wellen des Meeres brechen an der Küste und zeigen ihre Schaumkronen. Die Wellenreiter liegen auf ihren Brettern und warten auf die perfekte Welle, für jeden sieht Perfektion anders aus.

Der Wochenmarkt in Los Christians ist unaufgeregt und braucht keine Erklärungen.

 

Samstag, 19. Februar 2022

gedruckte Speisekarten sind OUT

Was wird mich noch alles in Zukunft erwarten

Bis heute habe ich in keinem Lokal eine Speisekarte vorgelegt bekommen. Es ist ein QR-Code am zugeteilten Tisch mit dem Telefon zu lesen, die Speisekarte herunterzuladen und zu hoffen, dass die klitzekleine Schrift mit der Lesebrille zu entziffern ist. Eine gute Internetverbindung, welcher Art auch immer, ist Voraussetzung. Es sollte schattig sein, denn die Sonne ist keine Freund der Displays. Na bravo, bei Neuerungen dieser Art bin ich stets fassungslos.

An den Busstationen gibt es den Fahrplan herunterzuladen mit QR-Code, das heißt gut funktionierendes Internet unterwegs. Na bravo.

Danke lieber Corona-Virus.

Das Wetter will nicht aufwachen

Während meiner Nordic Walking Runde Richtung Los Christianos war das Wetter wie gewohnt.

Nach dem Frühstück zogen dicke graue Wolken über unser Haus und drängten sich vor die wärmende Sonne. Brrr. Gestern haben ich Gabi vorgeschlagen, dass wir zum Las Rocas Beach Club gehen, um im lang gezogenen Pool zu schwimmen. Heute Morgen hat sie ihre Freude über den Beach Club in einer Dauerschleife kundgetan. Das Wetter bereitet mir Sorgen.

Es gibt keinen Eintritt in den Club aber für 2 Betten und 1 Regenschirm müssen gesamt 6 Euro bezahlt werden. Das ist ein fairer Preis. Der Himmel legte sich über Tenerife in der Farbei eines alten schmuddeligen Unterhemds.

Gabi, Otto und Robert trösteten sich im Restaurant mit Burger und Co. Ich wollte meine Ansichtskarten schreiben und nachkommen. Ich machte mich nach getaner Arbeit mit einem Langarmpulli, einer Windjacke und Kaffeelust zu meiner kleiner Gruppe. Es darf zu einem Dreiertisch kein vierter Sessel gestellt werden. Das liegt an der Abstandsregel in Corona-Zeiten. Ich stahl Robert ein Pommes und entfernte mich desillusioniert.

In der Wohnung angekommen hat die Sonne die Wolken zerteilt und vergoldete die Terrasse mit ihrem Schein. Der Tag ist gelaufen und es ist trotzdem ein guter Tag weil Urlaubstag.

Der Trost ein Barraquito.